Jährliche Ersparnis
306 €
Jahr 1, ohne Preissteigerung
Ehrlicher Rechner
Modulleistung mal Prospektfaktor ist noch keine Ersparnis. Hier begrenzen wir den Wechselrichter auf 800 Watt, ziehen deine Grundlast und die Speicherverluste ab und bewerten eingespeisten Strom mit 0 Cent.
306 €
Jahr 1, ohne Preissteigerung
3,9 Jahre
Kosten geteilt durch Ersparnis
35 %
68 % selbst genutzt
Euro, kumuliert
Start bei −1.199,00 €. Danach Ersparnis mit 3 % Strompreissteigerung, 0,5 % Modulalterung und 2 % Kapazitätsverlust im Speicher pro Jahr. Die Nulllinie fällt hier ungefähr auf Jahr 3,8.
800 W und 600 W ergeben hier fast dieselbe Ersparnis. Der Speicher wird über Nacht auch mit 600 W leer, und eingespeister Strom zählt mit 0 €. Die Grenze siehst du an der Abregelung: 132 kWh bei 600 W, 64 kWh bei 800 W.
Ohne Speicher lägen Ersparnis bei 199 € und Eigenverbrauch bei 569 kWh. Der Speicher bringt zusätzlich 107 € im Jahr und macht etwa 193 Vollladezyklen. Für sich betrachtet, bei ca. 667 € Speicherkosten, liegt seine Amortisation bei 6,2 Jahre.
Drei Systeme, deren Speichergrößen zu 2,0 kWh passen. Fakten geprüft am 15.10.2026. Was nicht belegt war, steht hier nicht.
App-Ökosystem, ab 1,92 kWh
ca. 500–1.499 €
STREAM Ultra/Max in Angeboten 2026 oft ca. 500–950 € fürs Speichergerät. STREAM 5000 (5,02 kWh) ca. 1.499 €. PowerStream-Sets mit 2-kWh-Akku lagen in Tests früher um ca. 1.100 €. Stand: Oktober 2026.
1,92–2,4 kWh, Börsenpreis-Ladung
ca. 799–999 €
Hyper 2000 ab ca. 799 € ohne Akku (idealo, Oktober 2026). SolarFlow 2400 Pro ca. 999 € auf der Herstellerseite, Aktion statt 1.199 €. Stand: Oktober 2026.
Smart Meter, Einspeisung am Verbrauch
ca. 950–1.430 €
Sets mit Modulen. Solarbank 2 Pro einzeln auch um ca. 429 € gesehen (08.10.2026). Solarbank 3 Pro im Angebot oft ca. 899–1.299 € ohne Module. Stand: Oktober 2026.
Ein Jahr in Stunden, nicht eine Faustformel mit 100 Prozent Eigenverbrauch. Gleicher Code für die Anzeige und die Prüfwerte.
Jahresertrag. 950 kWh je kWp bei Süd, mal Ausrichtungsfaktor. 1.600 Wp Süd sind 1.520 kWh, bevor der ehrliche Abschlag kommt. Die Schreibweise „Wp × 0,95“ trifft dieselbe Zahl, meint aber 0,95 MWh je kWp und nicht 0,95 kWh je Watt.
15-Prozent-Schalter. Liegt standardmäßig an. Er steht für Wechselrichter, Temperatur über den Laborwert, Staub, Kabel und einen Winter, der kein Datenblatt ist. Die 950 kWh/kWp sind schon ein Wetterjahr, der Schalter ist der zusätzliche Puffer.
800 Watt. Helle Sommertage laufen in die Begrenzung. Trübe Tage und die Tagesränder nicht. Ein DC-gekoppelter Speicher lädt den Überschuss, bevor abgeregelt wird, bis er voll ist. Danach zählt der Rest als Einspeisung oder Abregelung, beides mit 0 €.
Grundlast. Von 8 bis 16 Uhr liegt die Last auf deinem Schieberegler. Was der Jahresverbrauch darüber hinaus hergibt, wandert in die Abendstunden. Der Speicher entlädt dorthin, mit 90 Prozent nutzbarer Kapazität und 88 Prozent Umwandlungswirkungsgrad.
Geld. Ersparnis = selbst genutzte Kilowattstunden × Arbeitspreis. Amortisation = Kosten geteilt durch diese Ersparnis, ohne Strompreissteigerung. Die Kurve daneben rechnet 3 Prozent teureren Strom, 0,5 Prozent Modulalterung und 2 Prozent Speicherverlust pro Jahr ein. Grundpreis, Anmeldung und Verschattung sind nicht drin.
Nur der Strom, den du selbst verbrauchst, spart den vollen Arbeitspreis. Ein Speicher verschiebt Mittagsüberschuss in den Abend, er erzeugt keinen zusätzlichen Strom. Bei niedriger Grundlast tagsüber und Verbrauch am Abend hebt er die Ersparnis. Wer tagsüber schon viel gleichzeitig verbraucht, nutzt das Modul oft direkt, und der Speicher bringt weniger. Stell im Rechner „Ohne Speicher“ ein: die Differenz ist der Speicherbeitrag, abzüglich Verluste (90 % nutzbare Kapazität, 88 % Umwandlung). Ob sich der Aufpreis lohnt, steht darunter als eigene Amortisation des Speichers.
Ja, im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die Registrierung ist kostenlos und soll innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen. Seit dem Solarpaket I (16. Mai 2024) darf der Netzbetreiber für ein Steckersolargerät mit insgesamt höchstens 2.000 Wp Modulleistung und höchstens 800 VA Wechselrichterleistung keine zusätzliche eigene Anmeldung verlangen, wenn du die unentgeltliche Abnahme nutzt. Die Daten gehen über das Register an den Netzbetreiber. Speicher werden mitregistriert. Wer stattdessen eine Einspeisevergütung will, fällt aus dieser Vereinfachung heraus. Eine fehlende Registrierung ist eine Ordnungswidrigkeit. Der Schukostecker ist für diese Geräte geduldet. Rückwärtsdrehende Zähler tauscht der Netzbetreiber, den Tausch musst du nicht selbst beauftragen. Stand der Prüfung: Oktober 2026, keine Rechtsberatung.
Gegenüber Süd rechnet dieses Modell Ost oder West mit dem Faktor 0,82 und eine geteilte Ost-West-Belegung mit 0,85. Es kommt also grob 15 bis 18 Prozent weniger Energie im Jahr an als bei unverschattetem Süd. Dafür ist die Kurve flacher: weniger Mittagsspitze über der 800-Watt-Grenze, mehr Ertrag am Morgen oder Abend, wenn im Haus eher jemand da ist. Südost und Südwest liegen bei 0,95. Nord ist mit 0,55 angesetzt und selten eine gute Idee, wenn eine andere Fassade frei ist. Verschattung durch Balkonbrüstung, Baum oder Gegenüber steht in keinem dieser Faktoren.
Die Module dürfen bis 2.000 Wp haben, der Wechselrichter eines Steckersolargeräts aber nur bis 800 VA ins Netz. Alles darüber wird abgeregelt, außer ein DC-gekoppelter Speicher nimmt den Überschuss vorher auf, und auch der ist irgendwann voll. Mehr Modul hilft vor allem am Morgen, am Abend und im Winter, wenn die Anlage unter 800 Watt bleibt. Der Planertrag hier ist 950 kWh je kWp und Jahr bei Süd, mal Ausrichtung. Der Schalter „Ehrliche Physik-Verluste“ zieht davon pauschal 15 Prozent ab (Wechselrichter, Temperatur, Verschmutzung, Kabel, kein Idealwinter).
Nein. Jede Kilowattstunde, die ins Netz geht oder abgeregelt wird, zählt mit 0 €. In der vereinfachten Anmeldung ist das die unentgeltliche Abnahme, also ohne Einspeisevergütung. Eine Vergütung wäre klein und hier absichtlich nicht eingerechnet. Die Ersparnis ist allein Eigenverbrauch mal deinem Arbeitspreis. Grundpreis und Zählerkosten ändern sich durch ein Balkonkraftwerk nicht.